• »Ihr wisst nicht, wo mein Mut endet.«

    NS-Dokumentatioszentrum Appellhofplatz 23-25, Köln

    Frauengeschichten aus dem europäischen Widerstand Sie kamen aus mehr als zwanzig europäischen Ländern und widersetzten sich der Terrorherrschaft des NS-Regimes und dem Krieg. Sie haben für die Werte der Freiheit, des Friedens, der Menschenwürde und der Solidarität ihr Leben riskiert und zur Befreiung vom deutschen Faschismus vor 80 Jahren beigetragen. Die Widerstandskämpferinnen machen Mut für...

  • Lisa Fittko – Biografie einer Fluchthelferin

    NS-Dokumentatioszentrum Appellhofplatz 23-25, Köln

    Lesung mit Dr. Eva Weissweiler Lisa Fittko gilt als die bedeutendste Fluchthelferin des 20. Jahrhunderts. Als aktive Widerstandskämpferin stellte sie sich mutig den Nationalsozialisten entgegen. Doch bisher war nur wenig über sie und ihr Leben bekannt. Dr. Eva Weissweiler würdigt Lisa Fittko in der ersten Biografie, die über sie erschienen ist, als facettenreiche Persönlichkeit im...

  • „Das Armenische Totenlied“ von Armin T. Wegener

    Domforum Domplatz 3, Köln

    Wir erinnern an den Beginn des Völkermordes an den Armenier*innen, den die jungtürkische Regierung in Konstantinopel vor 110 Jahren begann – im April 1915. Der Augenzeuge, Schriftsteller und »Gerechte unter den Völkern« Armin T. Wegner (1886–1978) dokumentierte die Vertreibungen und Massaker in Fotos, und bedeutenden literarischen Zeugnissen. Was er gesehen hatte, löste bei ihm als...

  • „Die Täterinnen von Majdanek – KZ-Aufseherinnen vor Gericht“

    NS-Dokumentationszentrum Appellhofplatz 23-25, Köln

    Lesung mit Ingrid Müller-Münch Fünfeinhalb Jahre dauerte der Düsseldorfer „Majdanek-Prozess“, in dem erstmal SS-Frauen vor einem deutschen Gericht angeklagt waren. Kurz nach der damaligen Urteilsverkündung im Jahr 1981 hat die Journalistin Ingrid Müller-Münch ein Buch über diese KZ-Aufseherinnen geschrieben. Jetzt – angesichts des zunehmenden Rechtsextremismus – hat sie dieses Buch überarbeitet, es aktualisiert. Ihre Schlussfolgerung:...

  • Rath – Finale der erfolgreichen Geron-Rath-Reihe

    NS-Dokumentationszentrum Appellhofplatz 23-25, Köln

    Lesung und Gespräch mit Volker Kutscher Deutschland im Herbst 1938. Während die Sudetenkrise die Angst vor einem neuen Weltkrieg wachsen lässt, muss das Ehepaar Rath sich mit widrigen Umständen herumplagen: Gereon hat nach seiner Rückkehr aus den USA inkognito Unterschlupf bei der Familie Adenauer in Rhöndorf gefunden, um seinem im Sterben liegenden Vater nahe sein...

  • Der längste Schlaf

    NS-Dokumentationszentrum Appellhofplatz 23-25, Köln

    Melanie Raabe liest aus „Der längste Schlaf“. In ihrem neuesten Roman erzählt die Kölner Schriftstellerin von der jungen Schlafforscherin Mara Lux. Als diese von einem vollkommen Fremden ein Herrenhaus in der deutschen Provinz erbt, beginnt für sein ein Abenteuer, das sie bis an die Grenzen des Vorstellbaren führt. Ein Abend über Schlaf und Schlaflosigkeit, über...

  • „Nichts sagen, nichts hören, nichts sehen“

    NS Dokumentationszentrum - EL-DE-Haus Appellhofplatz 23-25, Köln

    Beim «Reichsbürger»-Prozess in Frankfurt sitzen die Verfassungsfeinde längst überall im Publikum. An die Wände von Universitäten werden mitten in Deutschland antisemitische Parolen gesprayt. Alles ist hyperpolitisch, auch die Kunst. Wie immer in ihren Büchern streift Kathrin Röggla als engagierte Zeitgenossin durch unsere Gegenwart. Sie schaut hin, hört zu, befragt die Wörter und riskiert ihre Sätze,...

  • Arbeitsmaiden – Tagebücher von Waltraut Bellingrath

    Martinushaus Stommeln Venloer Straße 546, Stommeln

    Die aus Wuppertal stammende, dort aber im Juni 1943 ausgebombte Waltraut Bellingrath hat nach dem Zweiten Weltkrieg Medizin studiert und später jahrzehntelang als Ärztin unter dem Namen Albrecht-Bellingrath in Frankfurt a. M. praktiziert. Ihre Tagebücher nebst weiteren wichtigen Dokumenten hat sie dem NS-Dokumentationszentrum in Köln überlassen. Zu diesem Nachlass gehören auch mehrere Fotoalben, die eine...

  • Ruth und Ludwig und die Kunst. Zum Leben und Werk der Schriftstellerin Ruth Prawer Jhabvala

    Lern- und Gedenkort Jawne Erich-Klibansky-Platz, Köln

    Ruth Prawer Jhabvala (1927–2013) trifft den Maler Ludwig Meidner (1884–1966) an der Kölner Jawne, wo er ihr Kunstlehrer ist. Im Londoner Exil sehen sie sich wieder, und Ludwig zeichnet mehrere Porträts von ihr. Ruth, die später eine international bekannte Schriftstellerin wird, lässt sich von den besonderen Begegnungen mit dem Künstler zu ihrer Kurzgeschichte „Refuge in London“ (2004) inspirieren....

  • Es wird nicht eher hell, bis es ganz dunkel gewesen ist. Das Lagertagebuch des Isy Aronowitz 13.12.1940 – 26.8.1943

    Interim der Zentralbibliothek Hohe Str. 68-82, Köln

    Isy Aronowitz, 1913 in eine jüdische Familie in Wuppertal-Elberfeld geboren, wurde im Oktober 1938 während der sogenannten Polenaktion vom NS-Staat gewaltsam nach Polen abgeschoben. 1940 bis 1943 musste er beim Autobahnbau und in einem Rüstungsbetrieb Zwangsarbeit leisten. In diesen zweieinhalb Jahren führte er ein 302-seitiges Tagebuch. Aronowitz überlebte die Deportation nach Auschwitz und weitere Lager, floh...

  • „Auf der Suche nach der verlorenen Identität“

    Jawne Salon Albertusstraße 26, Köln

    Eine konzertante Lesung mit Texten von Franz Kafka und Isaak Babel und Musik jüdischer Komponisten mit Roman Salyutov (Lesung & Klavier) und Alexander Lifland (Violine) Die Suche nach der eigenen Identität als Jude und Jüdin innerhalb einer nichtjüdischen Mehrheitsgesellschaft war eines der zentralen Themen im Schaffen vieler Schriftsteller*innen jüdischer Herkunft. Besonders in der ersten Hälfte des...

  • Auf den Spuren der Lehrerfamilie Hartog aus Jever

    Lern- und Gedenkort Jawne Erich-Klibansky-Platz, Köln

    Bildvortrag von Ainslie Hepburn mit Lesung aus ausgewählten Briefen (englisch/deutsch) „Es begann mit den Briefen. Es waren ziemlich viele, eng gepackt in einer großen Lederbrieftasche und ganz hinten im Schlafzimmerschrank verstaut.“ Als Ainslie Hepburn die Briefe fand, die Henny und Hermann Hartog an die Töchter Lore und Inge geschrieben hatten, wusste sie noch nicht, wohin...