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„Polnische Bürgermeister und der Holocaust. Besatzung, Verwaltung und Kollaboration“

19 April | 15:00 - 17:00

Nachdem die NSDAP in Deutschland ein autoritäres und genozidales Regime etabliert hatte, besetzte das Deutsche Reich etliche andere Länder und verfolgte und ermordete Juden, Sinti und Roma und andere Gruppen von „unerwünschten“ Menschen. […] Sie haben aber allerdings keineswegs allein gehandelt. In der Shoa wurden sie von Polizisten, Bürgermeistern, Stadtverwaltungen, Vögten und Dorfschulzen, Feuerwehrmännern, faschistischen Gruppierungen und gewöhnlichen Christen aus unterschiedlichen Gründen fast überall in Europa unterstützt. In den meisten Ländern arbeitete ein deutscher Polizist oder Beamter bei der Umsetzung der Shoa mit zumindest zehn einheimischen Kollegen zusammen.“

Das Buch wurde in Polen vehement kritisiert: Offizielle polnische Stellen verlangten vom Verlag De Gruyter, dass es nicht veröffentlicht werde. Andere schrieben, dass damit versucht werde, „die Schuld für den Holocaust auf Polen zu verschieben.“ Die Angriffe wurden auch „nach Deutschland übertragen“. So soll die terminierte Buchpräsentation auf polnische Intervention in der Topographie des Terrors verschoben worden sein.

Der Referent Dr. Rossoliński-Liebe ist „Alfred Landecker Lecturer“ und Privatdozent an der Freien Universität Berlin. In der Rezension von Prof. Jan Grabowski heißt es: „Das Buch von Rossolinski-Liebe ist eine innovative und instruktive Lektüre, die wenig bekannte Aspekte des Holocaust offenlegt.“

Begrüßung und Moderation:
Dr. M. Rado, Synagogen-Gemeinde, StR W. Reiter, Verein EL-DE-Haus

Einlass ab 14:30 Uhr
Eintritt 5,00 Euro / Gemeindemitglieder frei

Anmelden können Sie sich bis zum 16.04. unter folgendem Link: https://event.sgk.de/event.php?vnr=59-10a

Details

  • Datum: 19 April
  • Zeit:
    15:00 - 17:00
  • Veranstaltungskategorie:

Veranstalter

  • Synagogen-Gemeinde Köln
  • EL-DE-Haus Verein e.V.

Veranstaltungsort