Das braune Haus in der Mozartstraße. Ein zentraler Ort des NS-Terrors in Köln 1933

Social Media-Kanäle des NS-DOK Appellhofplatz 23-25, Köln

Bereits kurz nach der Machtübernahme begannen die NS-Verbände mit exzessiver Gewalt gegen Angehörige der linken Arbeiterbewegung, Andersdenkende und jüdische Bürger*innen vorzugehen. Auch in Köln entstanden zahlreiche von SA, SS und NSDAP betriebene Haft- und Folterstätten. Eine besondere Rolle spielte dabei das „Gauhaus“ der NSDAP in der Mozartstraße, dessen Haftkeller für einige Monate zum zentralen Ort...

Verdrängt aus Amt und Würden

NS-Dokumentationszentrum Appellhofplatz 23-25, Köln

Hans-Ernst Böttcher, Präsident des Landgerichts Lübeck i.R., referiert über die Entstehung und Folgen des „Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums“, das im April 1933 erlassen wurde. Es diente dazu, politische Gegner wie Jüdinnen*Juden, Demokrat*innen, Linke und Frauen aus dem öffentlichen Dienst und der Anwaltschaft zu entfernen. Im Anschluss an den einführenden Vortrag moderiert Annika Triller, stellvertretende...

Hinweg mit dem Alten Testament

Melanchton- Akademie Kartäuserwall 24b, Köln

Der Streit in der Evangelischen Kirche um das Alte Testament in der Zeit des Nationalsozialismus In der Zeit des Nationalsozialismus gab es sowohl in der Gesellschaft wie auch in der evangelischen Kirche Kreise, die lautstark eine komplette Abschaffung oder doch zumindest eine rigorose "Reinigung" des Alten Testaments forderten, da dieses "arischen" Menschen nicht zugemutet werden...

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