Umkämpfte Erinnerung
Kölns langer Weg zu einer kritischen Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus. Wie kam es dazu, dass sich in Köln seit den 1970er Jahren Schritt für Schritt eine kritische Auseinandersetzung mit den NS-Verbrechen durchsetzte? Welche öffentlichen Debatten, Konflikte und Widerstände prägten diesen Prozess? Im persönlich politischen Gespräch blicken der Publizist Martin Stankowski und die Historikerin Dr. Karola Fings anhand ausgewählter Fotografien, Dokumente und Objekte zum EL DE Haus, dem Messelager, der Zwangsarbeit, der Deportation der Sinti*zze und Rom*nja und weiterer Themen auf den Streit um die NS Vergangenheit in Köln von den 1970ern bis in die 2000er Jahre zurück. Im Mittelpunkt steht die entscheidende Rolle bürgerschaftlichen Engagements für die Entwicklung der Kölner Erinnerungskultur.
Moderation: Dr. Henning Borggräfe
