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SUMMARY:VORWÄRTS ZU DEN VEREINIGTEN STAATEN VON EUROPA!
DESCRIPTION:Mario Kramp liest aus seinem Buch „Man hat etwas gegen Sie vor. Kurt Tucholsky in Köln 1928/29″\n\n\n\nSchon einmal träumte man von den „Vereinigten Staaten von Europa“ – nach dem Grauen des Ersten Weltkriegs engagieren sich Pazifisten für die Aussöhnung zwischen Frankreich und Deutschland. Zu ihnen gehört der berühmte Publizist Kurt Tucholsky\, der als Korrespondent in Paris lebt. In Köln beginnt er eine Tournee mit Lesungen. Im Kunstverein spricht er über „Frankreich heute“. Er räumt mit Vorurteilen über Paris auf und will eine Brücke schlagen zwischen den verfeindeten Nationen. Doch er wird gewarnt: „Man hat etwas gegen Sie vor“. Rechte Schläger drohen\, die Veranstaltung zu stören. Als er seine „Lesereisen“ 1929 beendet\, ist er desillusioniert: Die politische Atmosphäre ist vergiftet. Empörung\, Hass und Gewalt nehmen zu – auch gegen den Schriftsteller. Rechtsextreme beherrschen immer stärker den Diskurs\, das liberale Bürgertum und die Presse reagieren kleinlaut oder schweigen. Am Ende hat sich die Gesellschaft in Deutschland polarisiert. Bei den Lesungen bekommt Tucholsky den „Knacks seines Lebens“: er muss erkennen\, dass der Aufstieg des Faschismus nicht mehr zu verhindern ist. Anhand von Presseartikeln\, Briefen und Augenzeugenberichten beschreibt Mario Kramp erstmals Tucholskys Kölner Auftritte – als historisches Drama in mehreren Akten. In den Hauptrollen: ein mutiger Rundfunk-Intendant\, ein Buchhändler\, ein Warnender\, ein prominenter Augenzeuge\, ein Freund\, die Geliebte und die Ehefrau. Mit Witz und Verve\, mit bissiger Kritik – und mit einem düsteren Finale. Denn am Ende scheitern alle Träume von der deutsch-französischen Verständigung. Erst nach der NS-Diktatur und dem Zweiten Weltkrieg werden sie wieder aufgegriffen: 1962/63 von Charles de Gaulle und Konrad Adenauer. \nDas neue Buch von Mario Kramp: „Man hat etwas gegen Sie vor. Kurt Tucholsky in Köln 1928/29“ ist im Greven-Verlag Köln erschienen (108 Seiten\, Abbildungen\, 12 Euro)
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