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SUMMARY:EINLADUNG ZUM GEDENKEN
DESCRIPTION:22. Jahrestag des rassistischen Nagelbombenanschlags\nDie Betroffenen des rassistischen Anschlags\, die IG Keupstraße\, Initiativen und der Stadtteil laden herzliche zum Gedenken ein. \nAm 9. Juni 2004 zündeten Mitglieder des selbsternannten »Nationalsozialistischen Untergrund« (NSU) in der Keupstraße eine Nagelbombe. Durch die Detonation wurden 22 Menschen verletzt\, vier von ihnen schwer. Die Ermittler:innen gingen von einer „Milieustraftat“ aus. Sieben Jahre lang wurden die Menschen der Keupstraße zu Unrecht verdächtig\, verhört und in ihrer Würde verletzt. Bis sich der NSU 2011 selbst enttarnte\, mussten Geschäftsleute und Anwohner:innen mit Verdächtigungen und Vorurteilen leben. Die Betroffenen der Anschläge wurden allein gelassen\, der NSU-Prozess in München lieferte nicht die versprochene Aufklärung über die Hintergründe der Verbrechen und das Netzwerk der Täter:innen. \nAls Zeichen der Solidarität und der Erinnerung werden am diesjährigen 22. Jahrestag Betroffene rassistischer Gewalt auf einer Kundgebung zu Wort kommen. Eine Gedenkfeier und ein kleines\, feines Rahmenprogramm schaffen Raum für Austausch\, Begegnung und Zusammenhalt. \nWo bleibt das Mahnmal? \nÜber 20 Jahre nach den Anschlägen und zehn Jahre nach dem Ratsbeschluss für das Mahnmal an der Keupstraße steht es immer noch nicht. Das große Banner an der Ecke Keupstraße/ Schanzenstraße appelliert an alle\, endlich Verantwortung und gemeinsames Engagement für die Realisierung des würdigen Lern- und Erinnerungsortes zu übernehmen. Das Mahnmal muss endlich unabhängig von den Baumaßnahmen und Investoreninteressen umgesetzt werden\, um Raum für Erinnerung und ein Zeichen gegen Rassismus zu schaffen. \nDie Beteiligten: \n\nIG Keupstraße\nIntegrationsrat Köln\nNS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln\nAak Jugendladen Mülheim\nAak Kita Keupstraße\nBetroffeneninititative Kölner Keupstrasse 9.6.2004\nGeschichtswerkstatt Köln-Mülheim\nHallo Nachbar\, Danke schön\nInitiative Herkesin Meydanı — Platz für alle\nInitiative „Keupstraße ist überall“\nInterKultur e.V.\nIntermesh Kollektiv\nKulturbunker Köln-Mülheim e.V.\nSchauspiel Köln\nstudiobühne Köln\nSozialraumkoordination Mülheim-Nord/ Keupstraße\n\n 
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SUMMARY:Hans Mayer und die „Roten Kämpfer“
DESCRIPTION:Linke Arbeiterpolitik am Ende der Weimarer Republik und Kölner Akteure\nIm November 1927 stieß der der junge Hans Mayer auf die Einladung einer Marxistischen Studentengruppe\, die eine „Arbeitsgemeinschaft über Historischen Materialismus“ abhalten wollte. Für den immer wissbegierigen Jurastudenten ein völlig unbekanntes Thema. „Ich konnte mir unter dem Historischen Materialismus nicht das mindeste vorstellen.“ Neugierig ging er hin und stellte in seinen Erinnerungen später fest: „Jener Abend bei der Marxistischen Studentengruppe hat mein Leben verändert.“ Auch wenn man ihm nicht gerade freundlich in dieser Gruppe begegnete\, ging er trotzdem hin\, obwohl er nichts von Marx und Engels\, von materialistischer Dialektik oder Basis und Überbau wusste. Er blieb jedoch angesteckt von den für ihn neuen Themen. ….Als nächstes vertiefte er sich in die Lektüre von dem damals viel gelesenen und zitierten Buch Georg Lukács „Geschichte und Klassenbewußtsein“. Danach besaß sein Denken „eine neue Dimension“. „Lukács wies mir als seinem Leser nach\, wo ich im geschichtlichen Augenblick stand\, oder auch stehen könnte. Nun war es innerlich für mich vorbei mit dem lethargischen Hinnehmen des Bestehenden\, dass mir immer unerträglich vorkam…. Ich entdeckte die Geschichte und das marxistische Denken.“ Gemeinsam mit anderen „Roten Kämpfern mischte er sich in die Politik ein. \nWeitere Informationen siehe: https://www.hans-mayer-gesellschaft.de/termine/
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