BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-// - ECPv6.15.13.1//NONSGML v1.0//EN
CALSCALE:GREGORIAN
METHOD:PUBLISH
X-ORIGINAL-URL:http://el-de-haus-verein.de
X-WR-CALDESC:Veranstaltungen für 
REFRESH-INTERVAL;VALUE=DURATION:PT1H
X-Robots-Tag:noindex
X-PUBLISHED-TTL:PT1H
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Berlin
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20240331T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20241027T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20250330T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20251026T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20260329T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20261025T010000
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20250612T123000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20250612T133000
DTSTAMP:20260413T135540
CREATED:20250611T164958Z
LAST-MODIFIED:20250611T164958Z
UID:1243-1749731400-1749735000@el-de-haus-verein.de
SUMMARY:Stolpersteinverlegung
DESCRIPTION:Gedenksteine für Dr. Alfred Alsberg\, Martha Alsberg\, geb. Eichengrün\, Fritz Richard Alsberg\, Heinz Alsberg und Eva Alsberg \nPaten sind zwei Privatpersonen \nAlfred Alsberg wurde 1883 als zweitältester Sohn von Siegfried und Emma Alsberg in Hagen geboren. Kurz nach seiner Geburt zog die Familie nach Köln\, wo Siegfried mit seinem Bruder Louis Alsberg 1886 die Kurzwaren- und Knopfgroßhandlung „L & S Alsberg“ eröffnete. Das Geschäft florierte und entwickelte sich innerhalb von drei Jahrzehnten zu einem weitverzweigten Warenhauskonzern mit Niederlassungen in über Dutzend Städten. \nAlfred Alsberg wuchs mit fünf Geschwistern in Köln auf. Während des Ersten Weltkrieges wurde der promovierte Jurist mehrmals wegen seiner Tapferkeit ausgezeichnet: 1919 heiratete er Martha Eichengrün\, die 1895 in Witten geboren wurde. Das Paar ließ sich am Hohenstaufenring 43 nieder\, wo 1920 Sohn Fritz Richard geboren wurde. 1921 folgte Sohn Heinz\, und 1924 wurde Eva als einzige Tochter geboren. Alfred Alsberg war inzwischen in die Geschäftsleitung der Warenhauskette eingestiegen. Mitte der 1920er bezog die fünfköpfige Familie eine Villa in der Straße Am Morsdorfer Hof 35. Die beiden Söhne besuchten das Schillergymnasium\, Tochter Eva die Königin Luise-Schule. \nMit der Machtübernahme der Nationalsozialisten änderten sich die Lebensumstände dramatisch. Die Warenhauskette wurde „arisiert“. Anfang der 1940er Jahre mussten Alfred und Martha Alsberg ihr Haus am Morsdorfer Hof und einen Großteil ihres Besitzes weit unter Wert verkaufen und wurden in eine Zweizimmerwohnung in der Spichernstraße 34 eingewiesen. Am 22. Oktober 1941 wurden sie in das Ghetto Litzmannstadt deportiert\, wo Alfred Alsberg im November 1943 an Hunger und Entkräftung starb. Martha Alsberg wurde im Juni 1944 in das Vernichtungslager Kulmhof verschleppt und dort nach ihrer Ankunft ermordet. \nFritz Richard\, Heinz und Eva Alsberg war 1939 auf unterschiedlichen Wegen die Flucht nach England gelungen. Fritz Richard wurde Textilchemiker und ließ sich dauerhaft in England nieder. Heinz wurde zum Beginn des Zweiten Weltkriegs interniert und 1940 in ein Lager nach Kanada verschifft. Einige Jahre nach Kriegsende zog er in die USA und gründete in Chicago eine Familie. Eva heiratete 1950 in Großbritannien den jamaikanischen Diplomaten Herbert Samuel Walker und starb 2020 auf Jamaica. \nEine Nachfahrin der Familie wird zur Verlegung anreisen.
URL:http://el-de-haus-verein.de/event/stolpersteinverlegung/
LOCATION:Morsdorfer Hof 35\, Köln-Braunsfeld\, 50933
ORGANIZER;CN="NS-Dokumentationszentrum":MAILTO:melanie.longerich@stadt-koeln.de
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20250612T180000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20250612T193000
DTSTAMP:20260413T135540
CREATED:20250208T153650Z
LAST-MODIFIED:20250208T153743Z
UID:1171-1749751200-1749756600@el-de-haus-verein.de
SUMMARY:Der längste Schlaf
DESCRIPTION:Melanie Raabe liest aus „Der längste Schlaf“. In ihrem neuesten Roman erzählt die Kölner Schriftstellerin von der jungen Schlafforscherin Mara Lux. Als diese von einem vollkommen Fremden ein Herrenhaus in der deutschen Provinz erbt\, beginnt für sein ein Abenteuer\, das sie bis an die Grenzen des Vorstellbaren führt. \nEin Abend über Schlaf und Schlaflosigkeit\, über Träume und die Geister der Vergangenheit\, über Geheimnisse und den Verlust geliebter Menschen\, übers Innehalten und Weitermachen. \nEine Veranstaltung im Rahmen der Kampagne »Demokratie ist alternativlos«. Der Eintrittspreis für jede/n beträgt 10\,– Euro. Die Einnahmen kommen Projekten des NS-DOK zugute. \nDie Teilnehmendenzahl ist begrenzt. Ihre Anmeldung wird durch eine Mail mit dem Titel der Veranstaltung an die nachstehende Adresse registriert. Eine Bestätigungsmail erhalten Sie nicht. Bitte informieren Sie uns auch kurzfristig\, wenn Sie nicht kommen können. \nAnmeldung@el-de-haus-verein.de \n 
URL:http://el-de-haus-verein.de/event/der-laengste-schlaf/
LOCATION:NS-Dokumentationszentrum\, Appellhofplatz 23-25\, Köln\, 50667
CATEGORIES:Lesung
ORGANIZER;CN="EL-DE-Haus Verein e.V.":MAILTO:info@el-de-haus-koeln.de
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20250613T123000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20250613T130000
DTSTAMP:20260413T135540
CREATED:20250611T180156Z
LAST-MODIFIED:20250611T180156Z
UID:1246-1749817800-1749819600@el-de-haus-verein.de
SUMMARY:Stolpersteinverlegung
DESCRIPTION:Gedenkstein für Olga Oppenheimer\, gesch. Worringer\nPatin ist die Enkelin Olga Oppenheimers\, Julia Worringer \nOlga Oppenheimer\, geboren 1886 in Köln\, war eine avantgardistische Malerin und Grafikerin.  Ihr Zeichentalent wurde früh gefördert. Ihre Eltern Max Salomon und Wilhelmine Emilie Oppenheimer mieteten der ältesten Tochter schon zu Schulzeiten ein eigenes Atelier. Ab 1906 studierte sie in München\, 1909 finanzierten die Eltern ein Studienjahr in Paris an der Académie Ranson. 1910 richtete Oppenheimer im Gereonshaus\, in dem sich auch die Versicherungsagentur des Vaters befand\, ihr Atelier ein und eröffnete die „Mal- und Zeichenschule Olga Oppenheimer“. In den folgenden drei Jahren war sie in fast allen wichtigen Ausstellungen der Avantgarde im Rheinland und als einzige Künstlerin aus Deutschland im Frühjahr 1913 bei der Armory Show in den USA vertreten. \n1911 war sie Gründungsmitglied der Künstler*innenvereinigung „Gereonsklub“\, der sich als Forum für moderne Kunst zur Förderung avangardistischer europäischer Kunst im Rheinland verstand. Olga Oppenheimer und der expressionistische Graphiker Franz M. Jansen organisierten mit Emmy Worringer das Ausstellungs- und Vortragsprogramm. Auch im Restaurant des Zoologischen Gartens (heute: „Zoo Event“)\, das die Witwe Berta Worringer mit ihrem jüngsten Sohn Adolf betrieb\, fanden Ausstellungen und Künstlertreffen statt. \nIm Oktober 1913 heiratete Olga Oppenheimer Adolf R. Worringer und lebte in Köln-Riehl in der Bodinusstr. 2 nahe dem Zoo. 1914 kam der Sohn Robert zur Welt\, der später wie sein Vater Gastwirt wurde. 1916 folgte der zweite Sohn Ulrich\, der nach dem Zweiten Weltkrieg als Bankier arbeitete. Warum sie ihr Atelier mit der Eheschließung aufgab ist ebenso wenig bekannt wie der Verbleib der Mehrheit ihrer Kunstwerke. \nNach der Rückkehr ihres Mannes von der Front wurde Olga Worringer 1918 in das Marienkrankenhaus der Kranken- und Pflegeanstalt Waldbreitbach bei Neuwied eingewiesen. Den Söhnen verschwieg die Familie den Verbleib der Mutter. Im Herbst 1935 wurde die Ehe geschieden. \nAm 10. Februar 1941 erfolgte im Rahmen einer „Sonderaktion“ zur Vernichtung jüdischer älterer Patient*innen die Verlegung in die Zwischenanstalt Andernach\, am Tag darauf gelangte Oppenheimer in einem Sammeltransport in die Tötungsanstalt Hadamar\, wo sie am folgenden Tag ermordet wurde. 2026 wird am Gereonshaus eine Informationstafel zu Leben und Werk der Künstlerin enthüllt. \n(Basierend auf einem Text von Dr. Christl Wickert)
URL:http://el-de-haus-verein.de/event/stolpersteinverlegung-2/
LOCATION:Bodinusstraße 2\, Bodinusstraße 2\, Köln-Riehl\, 50735
CATEGORIES:Stolpersteinverlegung
ORGANIZER;CN="NS-Dokumentationszentrum":MAILTO:melanie.longerich@stadt-koeln.de
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20250616T110000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20250616T120000
DTSTAMP:20260413T135540
CREATED:20250611T180732Z
LAST-MODIFIED:20250611T180732Z
UID:1249-1750071600-1750075200@el-de-haus-verein.de
SUMMARY:Stolpersteinverlegung
DESCRIPTION:Gedenksteine für Dr. Friedrich „Fritz“ Spies und Ida Spies \nFriedrich Hermann (Fritz) Spies wurde 1869 als einziger Sohn von Jakob und Dorothea Spies im Kreis Siegen geboren. Nach seinem Studium der Zahnmedizin lebte er einige Jahre in Süddeutschland. 1903 heiratete er die 1872 in Würzburg geborene Ida Nora Mayer. 1910 ließ sich das kinderlose Ehepaar in Köln nieder\, wo Friedrich Spies in den folgenden Jahren an wechselnden Adressen als Zahnarzt praktizierte. 1928 eröffnete er\, mittlerweile promoviert\, eine neue Praxis in der Koblenzer Straße 80\, wo er auch bis zu seinem Tod lebte. \nEin ehemaliger Patient beschrieb Fritz Spies als tüchtigen\, beliebten und angesehenen Bürger und Zahnarzt\, der weit über das Rentenalter hinaus arbeitete. \nObwohl Ida Nora Mayer aus einer jüdischen Familie stammte\, war sie nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten durch ihren evangelischen Ehemann zunächst weitestgehend vor der antisemitischen Verfolgung durch das NS-Regime geschützt. Im September 1944 erhielt sie jedoch\, wie alle Ehepartner aus jüdisch-nichtjüdischen Ehen und deren Kinder\, den Befehl\, sich im Deportationslager Köln-Müngersdorf einzufinden. Von dort wurde sie am 1. Oktober 1944 in die Kleine Festung Theresienstadt deportiert. \nWenige Tage später erhielt Friedrich Spieß die amtliche Mitteilung\, dass seine Frau nicht mehr lebte. Überzeugt von dieser Nachricht\, nahm er sich Mitte Oktober in seiner Wohnung in der Koblenzer Straße 80 das Leben. Er wurde am 27. Oktober 1944 auf dem Südfriedhof in Köln-Zollstock in kleinstem Kreis beerdigt. \nIda Nora Mayer überlebte die Haftzeit in Theresienstadt und kehrte im Sommer 1945 nach Köln zurück. Erst dort erfuhr sie vom Suizid ihres Mannes\, der sie nach Angaben von Zeitgenossen verzweifeln ließ. Sie lebte fortan zurückgezogen in ihrer alten Wohnung in der Koblenzer Straße 80\, in der sich ihr Mann erhängt hatte. Dort starb sie im Oktober 1950 an Altersschwäche. Ihre Urne wurde ebenfalls auf dem Südfriedhof beigesetzt. \nPatin ist eine Privatperson
URL:http://el-de-haus-verein.de/event/stolpersteinverlegung-3/
LOCATION:Koblenzer Straße/Ecke Schönhauser Straße\, Köln-Bayenthal\, 50968
CATEGORIES:Stolpersteinverlegung
ORGANIZER;CN="NS-Dokumentationszentrum":MAILTO:melanie.longerich@stadt-koeln.de
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20250616T113000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20250616T120000
DTSTAMP:20260413T135540
CREATED:20250611T181119Z
LAST-MODIFIED:20250611T181334Z
UID:1252-1750073400-1750075200@el-de-haus-verein.de
SUMMARY:Stolpersteinverlegung
DESCRIPTION:Gedenksteine für Julius Pagener\, Martha Pagener\, geb. Weinberg\, Hans Werner Pagener\, Erich Pagener und Anneliese Pagener\nJulius Pagener wurde 1875 als Isaak Moses Pagener in Epe\, Westfalen als ältester Sohn von Itzig und Magdalena Pagener geboren. 1927 änderte er seinen Namen offiziell in Julius Pagener. Seiner Familie gehörte die „Kunsthonigfabrik Pagener“. Als sein Vater 1905 starb\, übernahm seine Mutter den Betrieb und verlegte vier Jahre später den Firmensitz nach Köln-Bayenthal. Julius Pagener erweiterte das Unternehmen um die Produktion von Sirup und Glukose. 1935 wurde der Betrieb von den NS-Behörden wegen angeblicher „Gesundheitsgefährdung“ geschlossen und die Maschinen weit unter Wert verkauft. \nJulius Pagener war verheiratet mit Martha Weinberg. Sie wurde 1888 in Herford geboren und hatte drei Geschwister. Julius und Martha Pagener bekamen drei Kinder: Hans Werner\, geboren 1911\, Erich\, geboren 1917 und Anneliese\, geboren 1922. \nNach der Schließung der Fabrik blieb die Familie noch drei Jahre in Köln wohnen. Julius Pagener wurde gezwungen\, mehrere seiner Immobilien zu verkaufen oder sie versteigern zu lassen. Als er im November 1938 erfuhr\, dass er verhaftet werden sollte\, flohen er und seine Familie in die Niederlande. Anfang 1939 emigrierten die gesamte Familie Pagener nach Palästina. 1949 kehrten sie zurück nach Köln\, wo Martha Pagener am 18. April 1950 starb. Julius starb am 5. Januar 1975\, nur wenige Tage vor seinem 100. Geburtstag. \nMit der Stolpersteinverlegung findet ein einjähriges\, durch das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste gefördertes Projekt der KPF.NRW seinen Abschluss. Am Anfang des Projekts stand ein von Nachfahren übergebener Koffer mit Unterlagen\, welcher die Verfolgung der Kölner Familie sowie ihre Bemühungen um Wiedergutmachung nach 1945 dokumentiert. \nZiel des Projekts war die Rekonstruktion und Identifizierung der verschollenen Kunstsammlung und des Hausrats und deren Verbleib nach 1939 im familiengeschichtlichen Kontext. Damit leistet die Provenienzforschung einen wichtigen Beitrag zur Erinnerungskultur und soll geschädigte Familien ermutigen\, Nachforschungen zu verlorenen Kunst- und Kulturgütern anzustellen. Zur Verlegung werden Familienangehörige anreisen. \nDie Patenschaften wurden durch einen Spendenaufruf der Koordinationsstelle Provenienzforschung in NRW (KPF.NRW) finanziert
URL:http://el-de-haus-verein.de/event/stolpersteinverlegung-4/
LOCATION:Pferdmengesstraße 15\, Köln-Marienburg\, 50968
CATEGORIES:Stolpersteinverlegung
ORGANIZER;CN="NS-Dokumentationszentrum":MAILTO:melanie.longerich@stadt-koeln.de
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20250619T100000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20250914T180000
DTSTAMP:20260413T135540
CREATED:20250718T152424Z
LAST-MODIFIED:20250718T152734Z
UID:1272-1750327200-1757872800@el-de-haus-verein.de
SUMMARY:»trotzdem da!«
DESCRIPTION:Kinder aus verbotenen Beziehungen zwischen Deutschen und Kriegsgefangenen oder Zwangsarbeiter*innen\nWährend der Zeit des Nationalsozialismus waren freundschaftliche und intime Kontakte zwischen Deutschen und den rund 13 Millionen Kriegsgefangenen oder Zwangsarbeiter*innen im Reich unerwünscht. Zum Teil waren sie streng verboten. \nDoch sie sind »trotzdem da!«: Kinder\, die aus solchen Beziehungen hervorgegangen sind. Ihre Geschichten wurden lange tabuisiert. Sie sind wissenschaftlich wenig erforscht und in der Erinnerungskultur kaum präsent. \nDas Ausstellungsteam von »trotzdem da!« hat mehr als 20 Kinder aus verbotenen Beziehungen aus Deutschland\, Österreich und den Niederlanden ausfindig gemacht. Die Ausstellung erzählt ihre Lebensgeschichten und beleuchtet ihre Erfahrungen von Ausgrenzung und Diskriminierung in der Nachkriegszeit ebenso wie die Verfolgungsgeschichten ihrer Eltern. \n»trotzdem da!« ist ein Ausstellungsprojekt der Gedenkstätte Lager Sandbostel. Es wird in der Bildungsagenda NS-Unrecht von der Stiftung Erinnerung\, Verantwortung und Zukunft (EVZ) und dem Bundesministerium der Finanzen (BMF) gefördert. \n 
URL:http://el-de-haus-verein.de/event/trotzdem-da/
LOCATION:NS Dokumentationszentrum – EL-DE-Haus\, Appellhofplatz 23-25\, Köln\, 50667
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:http://el-de-haus-verein.de/wp-content/uploads/2025/06/Zwangsarbeiterinnen.jpg
ORGANIZER;CN="NS-DOK":MAILTO:bibliothek.nsdok@stadt-koeln.de
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20250626T180000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20250626T193000
DTSTAMP:20260413T135540
CREATED:20250619T141313Z
LAST-MODIFIED:20250619T141710Z
UID:1260-1750960800-1750966200@el-de-haus-verein.de
SUMMARY:Zwischen Arbeitseinsatz und Rassenpolitik
DESCRIPTION:Die Kinder osteuropäischer Zwangsarbeiterinnen und die Praxis der Zwangsabtreibungen im Nationalsozialismus\nIn den letzten Jahren des National­sozialismus entstanden im Deutschen Reich Betreuungseinrichtungen für die Kinder ausländischer Zwangs­arbeiterinnen. Hier verloren zehn­tausende Kinder ihr Leben. Parallel dazu sollten erzwungene Abtreibungen an osteuropäischen Zwangsarbeiterinnen die Geburt »rassisch uner­wünschter« Kinder von vornherein verhindern. \nDr. Marcel Brüntrup beleuchtet im Gespräch mit Melanie Longerich die Entstehung der »Ausländerkinder-Pflegestätten« und gibt Einblicke in die Lebenswirklichkeiten betroffener Zwangsarbeiterinnen und ihrer Kinder. \nEin Begleitprogramm zur Sonderausstellung „trotzdem da! – Kinder aus verbotenen Beziehungen zwischen Deutschen und Kriegsgefangenen oder Zwangsarbeiter*innen“ \nPreis: € 4\,50 | ermäßigt: € 2\,00
URL:http://el-de-haus-verein.de/event/zwischen-arbeitseinsatz-und-rassenpolitik/
LOCATION:NS-Dokumentationszentrum\, Appellhofplatz 23-25\, Köln\, 50667
CATEGORIES:Vortrag
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:http://el-de-haus-verein.de/wp-content/uploads/2025/06/Zwangsarbeiterinnen.jpg
ORGANIZER;CN="NS-DOK":MAILTO:bibliothek.nsdok@stadt-koeln.de
END:VEVENT
END:VCALENDAR