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SUMMARY:Antisemitismus – ein verbindendes Element in der polarisierten türkischen Gesellschaft
DESCRIPTION:Informationsveranstaltung mit:\nCorry Guttstadt (Turkologin\, Historikerin und Autorin\, Hamburg)\nAysel Özdilek (Turkologin\, Erziehungswissenschaftlerin und Medienforscherin\, Hamburg)\nModeration: Çiler Fırtına (Verein EL-DE-Haus e.V.)\nAntisemitismus und antisemitische Verschwörungserzählungen sind in der Türkei in den verschiedensten – auch antagonistischen – Lagern weit verbreitet. Gerne werden „jüdische Drahtzieher“ für wirtschaftliche oder politische Krisen verantwortlich gemacht. Politische Gegner werden in manchen Kreisen als „jüdisch“ diffamiert oder als „Marionette jüdischer Kreise“ bezichtigt. Corry Guttstadt wird dieses Phänomen beleuchten. \nEine entscheidende Rolle bei der Verbreitung von Antisemitismus spielen die Medien\, die nach der zwanzigjährigen Herrschaft der AKP großenteils in der Hand regierungsnaher Gruppen sind. Historiendramen vermitteln zur Primetime „Geschichtswissen“\, so wie die Serie Payitaht Abdülhamid\, ausgestrahlt von 2017 bis 2021 im staatlichen Sender TRT 1. Basierend auf ihrer detailreichen Untersuchung illustriert Aysel Özdilek den offen antisemitischen Charakter der Serie. \nIn Kooperation mit: Volkshochschule Köln; Verein EL-DE-Haus e.V.; Initiative Völkermord erinnern; Kultur Forum Türkei Deutschland e.V.; GERMANIA JUDAICA – Kölner Bibliothek zur Geschichte des Deutschen Judentums e. V.
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SUMMARY:Was geschah im Gremberger Wäldchen?
DESCRIPTION:An die vergessenen NS-Verbrechen im Gremberger Wäldchen erinnern! \nÖffentliche Informations- und Gedenkveranstaltung\, NS-Gedenkstätte im Gremberger Wäldchen\, Köln \nZwischen 1942 und dem 8. April 1945 befand sich im Gremberger Wäldchen\, unmittelbar neben der Autobahn A4\, ein sogenanntes „Krankensammellager“ für Zwangsarbeiter:innen\, überwiegend Menschen aus der Sowjetunion und Polen. Heilung und Pflege standen hier nicht im Vordergrund\, hunderte Menschen wurden durch medizinische Unterversorgung und Mangelernährung ermordet: Der Ort entwickelte sich zu einem Sterbelager. \nAm 8. April 1945 wurde das Lager auf Befehl des NSDAP-Kreisleiters Schaller geräumt. Ein Volkssturmkommando schoss durch die Fenster der Baracken und trieb die Menschen vor das Lagertor. Die bettlägrigen Menschen wurden in ihren Baracken lebendig verbrannt. Keiner der bekannten Täter wurde jemals von einem Gericht bestraft. Die Geschichte des Lagers und der dort begangenen Verbrechen sind in der Kölner Öffentlichkeit bis heute nahezu unbekannt. \nAnlässlich des 80. Jahrestages der Räumung des Lagers möchten wir mit Berichten von Zeitzeug:innen\, Informationen zum „Krankensammellager“ und musikalischen Beiträgen an das Geschehen erinnern und der verschleppten und ermordeten Menschen erinnern. \nMit Beiträgen von \n\nAG Bodendenkmal (Initiative Gremberger Wäldchen bleibt!)\nMatthias Lammers (Historiker)\nund weiteren Personen\n\nMusik \n\nIgor Epstein (Violine)\nOrnamentum Musicum (Chor)\nChor für Alle (Violine\, Akkordeon)\n\nAlle interessierten Menschen sind herzlich eingeladen! \nDie Veranstaltung findet draußen und (außer bei Sturm) bei jedem Wetter statt! \nEine Veranstaltung der Arbeitsgruppe Bodendenkmal (Initiative Gremberger Wäldchen bleibt!) in Zusammenarbeit mit In-Haus e.V. und Weltmusik-Akademie-Interkulturelles Zentrum e.V. \nUnterstützt von Stiftung KalkGestalten und gefördert mit Mitteln der Bezirksvertretung Kalk
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SUMMARY:"Das Armenische Totenlied" von Armin T. Wegener
DESCRIPTION:Wir erinnern an den Beginn des Völkermordes an den Armenier*innen\, den die jungtürkische Regierung in Konstantinopel vor 110 Jahren begann – im April 1915. Der Augenzeuge\, Schriftsteller und »Gerechte unter den Völkern« Armin T. Wegner (1886–1978) dokumentierte die Vertreibungen und Massaker in Fotos\, und bedeutenden literarischen Zeugnissen. Was er gesehen hatte\, löste bei ihm als Mensch wie als Schriftsteller ein lebenslanges »Ringen um Fassung« aus. Zuletzt in seinem Jahrhundert-Epos »Das Armenische Totenlied«. In größter Empathie und Wahrhaftigkeit gestaltete er darin ergreifende Bilder und warnte vor Hass und Rache.\nDas Trio Cascade (Katrina Schulz\, Violine; Alexander Mrowka\, Violoncello; Wolfgang Peternell\, Klavier) begleitet die Lesung (Ulrich Klan) von Ausschnitten des Epos eines Zeitzeugen der damaligen Ereignisse.
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SUMMARY:"Dieser Schmerz betrifft uns alle"
DESCRIPTION:Gedenken an den Genozid an den Armeniern.
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SUMMARY:„Die Täterinnen von Majdanek - KZ-Aufseherinnen vor Gericht“
DESCRIPTION:Lesung mit Ingrid Müller-Münch\nFünfeinhalb Jahre dauerte der Düsseldorfer „Majdanek-Prozess“\, in dem erstmal SS-Frauen vor einem deutschen Gericht angeklagt waren. Kurz nach der damaligen Urteilsverkündung im Jahr 1981 hat die Journalistin Ingrid Müller-Münch ein Buch über diese KZ-Aufseherinnen geschrieben. Jetzt – angesichts des zunehmenden Rechtsextremismus – hat sie dieses Buch überarbeitet\, es aktualisiert. Ihre Schlussfolgerung: Der damalige Prozess ist gescheitert und musste scheitern. Woran\, darüber wird sie bei ihrer Lesung sprechen und dabei aus ihren Portraits der brutalen Aufseherinnen lesen. \nEine Veranstaltung im Rahmen der Kampagne »Demokratie ist alternativlos«. \nDer Eintrittspreis für jede/n beträgt 10\,– Euro. Die Einnahmen kommen Projekten des NS-DOK zugute. \nDie Teilnehmendenzahl ist begrenzt. Ihre Anmeldung wird durch eine Mail mit dem Titel der Veranstaltung an die nachstehende Adresse registriert. Eine Bestätigungsmail erhalten Sie nicht. Bitte informieren Sie uns kurzfristig\, wenn Sie nicht kommen können. \nAnmeldung@el-de-haus-verein.de \n  \n 
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SUMMARY:Einweihung des Denkmals für die Nippeser Edelweißpiraten
DESCRIPTION:Die „Initiative Nippeser Edelweißpiraten e.V.“ hatte es sich zur Aufgabe gemacht ein Denkmal für die Nippeser Edelweißpiraten aufzustellen\, die sich während der Nazizeit am Leipziger Platz trafen. \nDer Siegerentwurf für das Edelweißpiraten-Denkmal am Leipziger Platz steht fest. Es ist das gemeinsame Werk des Bildenden Künstlers Grigory Berstein und des Architekten Friedhelm Gauchel. Am 27.09.2024 hat die Jury in ihrer zweiten Sitzung unter vier in die Endausscheidung gekommenen Einreichungen den Sieger ausgewählt. \nDie Einweihung des Denkmals findet am 30. April um 17 Uhr auf dem Leipziger Platz in Nippes statt. Das gemeinsame Werk des Bildenden Künstlers Grigory Berstein und des Architekten Friedhelm Gauchel ist dem mutigen Auftreten von freiheitlich denkenden Jungen und Mädchen in totalitären Zeiten gewidmet. Eine 4\,50 Meter hohe\, sich im oberen Teil öffnende Säule trägt an den Außenseiten den Hinweis auf zwei Lieder der Edelweißpiraten: „Die Gedanken sind frei“ und „Edelweißpiraten sind treu“. \nMit dem Denkmal soll an die jungen Menschen erinnert werden\, die sich nicht anpassen wollten und von denen einige auch politisch widerständig waren trotz des allgegenwärtigen Naziterrors. Es soll kein „alternatives Heldendenkmal“\, sondern ein Kunstwerk\, das zeigt\, wie schwer es war\, die Angst zu überwinden\, sich nicht unterzuordnen und die Klampfe herauszuholen. \nWeitere Infos auf der Homepage: http://www.edelweisspiraten-nippes.de/
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