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SUMMARY:Entnazifizierung 2.0 – Was haben wir  aus unserer Geschichte gelernt?
DESCRIPTION:Christian Geisslers Roman »Anfrage« „zeichnet sich in der Tat durch einen heiligen Zorn aus“ (Ulrich Gutmair\, taz\, zur Neuausgabe 2023). Angesichts der Verbrechen des Nationalsozialismus fragt er nach der »Schuld des Verschweigens«\, der »Nachlässigkeit im Denken« und der »Unaufmerksamkeit aus Angst«. Kann dieses Buch aus dem Jahr 1960 auch heute noch dazu beitragen\, den Umgang mit Nationalsozialismus\, Antisemitismus und Rassismus zu hinterfragen und einen wirksamen Antifaschismus zu stärken? \nDetlef Grumbach informiert über Leben und Werk Christian Geisslers. Robert Stadlober liest aus dem Roman. Danach fragen wir nach der Notwendigkeit einer »Entnazifizierung 2.0«. In den 1950er Jahren schien die von den Alliierten initiierte »Entnazifizierung« mit der Verurteilung weniger NS-Vertreter erledigt. Persönliche Verantwortung in der Breite der Gesellschaft wurde nicht thematisiert. Und heute? \nEs diskutieren die Schriftstellerin Özlem Özgül Dündar und der Historiker und Gedenkstättenpädagoge Dr. Dirk Lukaßen. \nModeration: Dr. Ursula Reuter (Germania Judaica).
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LOCATION:Stadtgarten\, Venloer Straße 40\, Köln\, 50672\, Deutschland
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SUMMARY:„Es kann nicht jeder ein Gelehrter sein“
DESCRIPTION:Im ersten Bande ihrer Kulturgeschichte der jiddischen Literatur führt die Literaturwissenschaftlerin Dr. Susanne Klingenstein durch das jüdische Mittelalter und die Renaissance. Schon die früheste erhaltene Quelle\, ein Festtagsgebetbuch von 1272 zeigt\, dass im Alltag Juden sich einer Variante des Deutschen bedienten\, die später Altjiddisch genannt wurde. Mit dieser Erkenntnis beginnt die Reise in die komplexe Welt der jiddischen Literatur. Sie führt vom Rheinland nach Franken und im 15. Jahrhundert mit den allerorts Vertriebenen nach Venedig und von dort um 1570 nach Prag und Krakau. \n„Es kann nicht jeder ein Gelehrter sein\,“ so rechtfertigte ein Autor 1583 in Freiburg seine witzig gereimte jiddische Adaption der mittelalterlichen hebräischen Fuchsfabeln. In Susanne Klingensteins Geschichte der jiddischen Literatur geht es in erster Linie um die Menschen\, die jüdische Literatur produzierten\, um ihre schwierigen Lebensumstände und aus der Not geborenen ökonomischen Kalkulationen. So gelingt ihr ein ungemein lebendiges\, bewegendes und tiefes Buch über die vormoderne jüdische Welt. \nSusanne Klingenstein\, geboren in Baden-Baden\, lebt seit 1987 in Boston. Sie unterrichtete europäische Literatur und humanistisches Denken in Harvard und am Massachusetts Institute of Technology. Seit 2020 arbeitet sie als Research Associate am Zentrum für Jüdische Studien der Harvard University. \nModeration: Dr. Christiane Twiehaus (MiQua) \nAnmeldung bitte über: miqua@lvr.de \n 
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LOCATION:Fritz Thyssen Stiftung – Amélie Thyssen Auditorium\, Apostelnkloster 13-15\, Köln\, 50672
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SUMMARY:"Schwarzer Honig"
DESCRIPTION:Ein Dokumentarfilm über den jüdischen Dichter Abraham Sutzkever\nIsrael 2018\, 76 Minuten\nGespräch mit der Filmemacherin Hadas Kalderon\nModeration Brigitte Jünger\nAnmeldung: germaniajudaica@stbib-koeln.de\nKombiticket mit der Veranstaltung am 26. Oktober 16 Euro\n 
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LOCATION:Karl Rahner Akademie\, Jabachstraße 4-8\, Köln\, 50676
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SUMMARY:Worte gesetzt auf Leben und Tod
DESCRIPTION:Abraham Sutzkever – ein Dichterleben in Jiddisch\nAbraham Sutzkever (1913 bis 2010) ist einer der bedeutendsten jiddischsprachigen Dichter des 20. Jahrhunderts. Geboren unweit des litauischen Wilna (heute Vilnius)\, dem damaligen „Jerusalem des Ostens“\, gehörte er schon in den 1930er Jahren zum Kreis der avantgardistischen jungen Autor*innen der Stadt\, die sich „Jung-Wilne“ nannten. Sie erhoben in ihren Dichtungen das Jiddische aus den Niederungen des Alltags in den Kosmos der Literatur. Als NS-Deutschland Litauen 1941 besetzte und sofort mit der Ermordung der jüdischen Bürger*innen begann\, gingen auch diese Erfahrungen in Sutzkevers Gedichte ein. Als Mitglied der „Papierbrigade“ rettete er unter Lebensgefahr wertvolle Bücher und Manuskripte und versteckte sie im Ghetto. \n1943 gelingt Sutzkever und seiner Frau die Flucht aus dem Ghetto. In Moskau berichtete er über die Ermordung der Juden in Litauen und Polen. Später war er ein wichtiger Zeuge bei den Nürnberger Prozessen. 1947 emigrierte er nach Israel und gründete dort die jiddischsprachige Literaturzeitschrift „Di goldene kejt“ (Die goldene Kette). Seine Dichtung\, die der jiddischen Sprache neue Dimensionen eröffnete\, half ihm das Erlebte zu verarbeiten und zu überleben. \nGedichte und Prosa gesprochen von Bert Hahn\nMusik: Roswitha Dasch und Ulrich Raue\nModeration: Brigitte Jünger\nAnmeldung: germaniajudaica@stbib-koeln.de\nKombiticket mit der Veranstaltung am 25. Oktober 16 Euro
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LOCATION:Zentralbibliothek am Neumarkt\, Josef-Haubrich-Hof 1\, Köln\, 50676
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SUMMARY:Planet ohne Visum
DESCRIPTION:Das vergessene Meisterwerk der französischen Exilliteratur –\nnach 75 Jahren endlich auf Deutsch \nMarseille 1942\, einige Monate vor der endgültigen Besetzung der Freien Zone durch die Deutschen. Der Mittelmeerhafen quillt über von Menschen\, die vor dem Krieg fliehen und auf die Überfahrt nach Amerika hoffen\, in eine ungewisse Zukunft. Die Stadt ist wie eine Reuse\, in der die Unerwünschten und vom Vichy-Regime Verfolgten zappeln und täglich versuchen\, den Spitzeln und Denunzianten zu entkommen.\nDie Schicksale der Romanfiguren sind auf verhängnisvolle Weise miteinander verstrickt: Flüchtlinge\, Aktivisten der Résistance\, Vertreter internationaler Hilfsorganisationen\, Legionäre\, Devisenschieber\, Mitläufer aller Art. Zum Teil sind sie angelehnt an historische Figuren wie Victor Serge\, Walter Benjamin und Varian Fry\, der zahlreichen Verfolgten zur Ausreise verholfen hat – darunter Jean Malaquais selbst. \nPlanet ohne Visum ist zugleich Agententhriller und Milieustudie\, ein packendes Epos der Menschen ohne Papiere\, dessen elegante Sprache und stilistischen Reichtum Nadine Püschel meisterhaft ins Deutsche übertragen hat. 1947 in Frankreich erschienen\, liegt der Roman damit erstmals in deutscher Übersetzung vor. \nDer Jugenclub Courage freut sich sehr zu einer Lesung mit Nadine Püschel aus Berlin zu dem von ihr wiederentdeckten und übersetzten Buch von Jean Malaquais einzuladen \nDie Veranstaltung wird unterstützt vom Kulturamt der Stadt Köln.
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LOCATION:Raum für Alle in Köln-Mülheim\, Genovastr. 94 / Ecke Keupstr.\, Köln-Mülheim
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