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SUMMARY:Aufruf zum Sternmarsch am 21. März
DESCRIPTION:Nach den großen Demonstrationen in der Kölner Region mit mehr als 150.000 Beteiligten rufen wir als „Köln stellt sich quer“ für den internationalen Tag gegen Rassismus\, den 21. März 2024 um Viertel vor zwölf mit #15vor12FürMenschenwürde auf zu Aktionen zur Verteidigung der Menschenwürde\, des demokratischen und sozialen Rechtsstaates\, zur Bekämpfung aller Rechtsextremisten und der AFD als ihrem parlamentarischen Arm. \nFür eine Viertelstunde bitten wir alle\, egal\, was sie gerade tun\, innezuhalten und ein deutliches Zeichen zu setzen für das unantastbare Recht auf Menschenwürde: In Betrieben\, Werkstätten\, Büros und Verwaltungen\, auf Sportplätzen\, in Kultureinrichtungen\, in Kitas\, Schulen und Hochschulen. \nWir wollen sichtbar machen\, dass wir in einer offenen international geprägten Gesellschaft zusammenleben und uns nicht spalten lassen. Leben und Arbeiten wären nicht denkbar ohne Menschen mit Migrationsgeschichte. Eintreten für Menschenwürde bedeutet auch\, basierend auf einer humanen Flüchtlingspolitik Geflüchteten bessere Zugänge zur Arbeitswelt zu ermöglichen. \nWir wollen\, dass an Arbeits- und Ausbildungsplätzen eine Viertelstunde über Rassismus und die menschenverachtenden Deportationspläne der AFD diskutiert und überlegt wird\, wie gemeinsames Eintreten für Menschenrechte und Menschenwürde tatsächlich aussehen kann – gegen Rassismus\, Antisemitismus\, Nationalismus\, Antifeminismus\, Homophobie und Transfeindlichkeit. \nWir wollen\, dass an Arbeits- und Ausbildungsplätzen allen Menschen Solidarität und Wertschätzung entgegengebracht wird\, unabhängig von Geschlecht\, Abstammung\, Sprache\, Heimat und Herkunft\, Glauben\, religiöser oder politischer Anschauung. (Art 3 GG) – Dies ist eine deutliche Absage an die Pläne der AFD. \nWir hoffen auf zahlreiche Beteiligte mit unterschiedlichsten Aktionen\, Ideen und kreativen Aktivitäten. \nWeitere Informationen auf der Plattform  www.15-vor-12.de
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SUMMARY:Die Heldin von Auschwitz
DESCRIPTION:Leben und Widerstand der Mala Zimetbaum \nNur wenige Schritte trennt sie vom Galgen. Da schneidet sich die Gefangene Mala Zimetbaum mit einer Rasierklinge in die Pulsadern. Ein SS-Mann packt sie am Arm. Mala reißt sich frei\, schlägt ihm ins Gesicht und ruft: „Mörder\, bald werdet ihr bezahlen müssen.“  \nIn Brzesko\, östlich von Krakau\, wird Mala 1918 in eine jüdisch-polnische Familie geboren. Seit 1928 leben die Eltern mit den vier Kindern in Antwerpen\, eine moderne Metropole. Ab 1933 arbeitet Mala\, die Polnisch\, Niederländisch\, Französisch\, Deutsch spricht und zielstrebig ihr Leben als moderne junge Frau gestaltet\, in einem eleganten Modegeschäft.  \nAm 10. Mai 1940 wird Belgien überfallen und von den Deutschen besetzt. Die Jüdin Mala wird im September 1942 ins Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau deportiert. Wegen ihrer Sprachkenntnisse als Dolmetscherin eingesetzt\, hat Mala Einblick in alle Vernichtungsaktionen. Klug und risikobereit nützt sie ihre Informationen: Sie rettet weibliche Häftlinge vor der Selektion ins Gas\, verschafft ihnen leichtere Arbeit\, knüpft Kontakte zwischen Widerstandsgruppen. Am 24. Juni 1944 gelingt Mala mit dem Polen Edward Galinski die Flucht aus dem Lager. Doch sie werden gefasst und am 15. September ermordet.  \nDie Autorin: Barbara Beuys hat die erste umfassende Biografie der jüdischen Widerstandskämpferin Mala Zimetbaum geschrieben. „Als ich während der Corona-Pandemie die Demonstrationen von Querdenkern gesehen habe\, wie sie sich einen gelben Judenstern anhefteten\, war mir klar\, dass ich dem etwas entgegensetzen muss. Und sehr schnell bin ich auf die außergewöhnliche und mutige Mala Zimetbaum gestoßen\, in deren Persönlichkeit ich mit der Biografie tief eingetaucht bin.“  \nNach ihrer Promotion in Geschichte arbeitete Barbara Beuys als Redakteurin u. a. bei Stern\, Merian\, DIE ZEIT. In über 20 Büchern hat sie mehrfach Biografien und Perspektiven aus der Zeit des Nationalsozialismus neu und spannend erzählt
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